10 Stunden auf Südstadt Safari

1 Uhr nachts. Der Chlodwigplatz steht voller Menschen, überall singt und brummt und musiziert es, eine große Glocke Musik und Menschengesumsel liegt über dem Viertel, und wenn ich meine facebook-Timeline checke, muss das noch sehr lange so weitergegangen sein.

Aber von vorne: Ich treffe mich um 15 Uhr mit meiner neuen Kollegin Lisa, um gemeinsam mit ihr die erste Südstadt Safari (sowas wie Ehrenfeld Hopping, nur eben nicht in Ehrenfeld) zu erleben. Ich habe mir einen umständlichen Plan geschrieben, wo wann was stattfindet, um so viele Eindrücke wie möglich aufnehmen zu können.

Foto: Jasmin Klein

Wir starten also in der Merowinger Straße, in der es sehr viele Modeläden gibt, die Prozente und kleine Gimmicks wie Sekt oder Kölsch anbieten. Nicole Deutscher von der NI-KI Boutique kennt das Prinzip der Südstadt Safari vom „Blauen Abend“ in Nippes, freut sich aber, dass hier eben mehr als nur längere Öffnungszeiten geboten werden, sondern eben auch Gastronomisches und Musikalisches.

Vor dem Schuhgeschäft 39einhalb, in dem die Ausstellung „Jäger aufs Horn genommen“ von Annette und Greta Gärtner stattfindet (upgecycelte Hirschgeweihe), treffen wir drei Damen aus Rondorf, alle mit einem Programmheft ausgestattet. Sie kommen extra zur Safari hierher, um nach Jahren mal wieder in der Südstadt nach dem Rechten zu schauen.

Foto: Jasmin Klein

Stadtrad bietet heute seinen Kunden eine halbautomatische Radwäsche an. Lisa stellt ihr Fahrrad nach Anleitung von Fachmann Torsten Geiger in die Maschine. Diese ist ein Unikat, erklärt uns Geiger. Die Hersteller-Firma hat sich nach Fertigstellung dieser Maschine direkt wieder aufgelöst. Die einzige dieser Maschinen steht also in der Südstadt und kann ab sofort für 15€ in Anspruch genommen werden. Wir warten auf das Ende der 10-minütigen Wäsche, trinken dabei Kaffee und unterhalten uns mit dem Grafikdesigner Dirk, der auch sein Rad waschen lassen möchte. Von dem Angebot hat er im Programmheft gelesen, das im Meister Gerhardt ausliegt und auch auf dem Chlodwigplatz verteilt wird. Eigentlich wohnt er in Deutz und war nur zufällig zum Mittagessen in seinem alten Studentenviertel.

Foto: Jasmin Klein

Vor dem Capricorn I Aries tritt ein Zauberkünstler auf. Wir bilden die erste, kleine Menschentraube als Publikum. Der Zauberer eröffnet seine Show und reibt sich dabei immer die Hände, Gehört das zur Show, oder friert er genauso wie ich? Er verblüfft mit solchen Tricks, die mit Spielkarten und Voraussagen zu tun haben. Wir sind verblüfft, gehen aber ausgekühlt weiter, aber erst, nachdem sich eine Zuschauertraube gebildet hat.

Foto: Jasmin Klein

Am Terrarium steht auch eine Menschentraube. Die steht allerdings immer da, wenn der FC spielt. Die Stimmung ist gut, es steht 3:1.

Gleich nebenan gibt es das Männerbekleidungsgeschäft Gents of Cologne: ein Laden, wie man ihn in der Südstadt nicht unbedingt erwartet. Wie geht das alte Lied: „Alle, die im Gents of Cologne kaufen, müssen Männer mit Bärten sein.“ Wir tauchen ein in eine andere Welt: Männerkleidung, wie sie zwischen 1920 und 1960 getragen wurde, hier allerdings neu und hochwertig. Ich bin beeindruckt. Aber wann spielt denn jetzt die Live-Musik? Upps, die wurde vergessen. Macht ja nichts. Gehe ich eben vor das Geschäft und esse das Brot aus der Eifel, ohne Kokolores, nur aus Weizen, Wasser und Salz. Für echte Männer halt, genau wie der ganze Laden. Das Brot bietet ein befreundeter Bäcker aus der Eifel nur heute an. Ich vergesse, ein Brot für 5€ zu kaufen. Muss ich wohl später online bestellen, das geht nämlich auch. Die Adresse erfahrt Ihr im Gents of Cologne.

Foto: Jasmin Klein

Am Eierplätzchen kommen wir am Teutoburger Treppchen vorbei. Hier wird auch ganz viel geboten: Burger, Pizza, Pasta, das Essen frisch vom Grill, und ab 20 Uhr gibt es Zauberkunst von Mago David, und wenn der FC gewinnt, 20 Salsiccias aufs Haus.

Ich lese das auf den ausgehängten Plakaten, aber noch ist nicht viel los, und Hunger habe ich auch noch keinen, also geht es weiter in die Alteburger Straße.

Foto: Jasmin Klein

Das Reisebüro unpauschal, an dem ich schon hunderte Male vorbei gekommen bin, hat sich heute mit bengelchen, dem Kindermodeladen in der Siegfriedstraße, zusammen getan. Inhaberin von unpauschal, Katharina Galle, freut sich über das Interesse. Zeitweise standen an die 70 Menschen gleichzeitig in ihrem Reisebüro, in dem sie heute ein Kinderfest mit Familientombola veranstaltet, wo sonst individuelle Reisen für Singles, Paare und Familien angeboten werden (also für alle, die sich trauen, keinen Pauschalurlaub zu machen - also auch finanziell trauen). Ich nehme mir gleich ein paar Infos mit. Träumen darf man ja.

Es ist windig und kalt, und manchmal sprüht der Wind ein paar Regentropfen ins Gesicht, aber wir sind tapfer, ziehen unsere Jacken fester zu und marschieren zum Nachtflohmarkt am Baui. Er heißt „Nacht“flohmarkt, aber beginnt bereits um 14 Uhr und endet schon um 22 Uhr. Und letztendlich ist es weder Nacht noch Flohmarkt, denn wir finden exakt zwei Flohmarktstände und einen Kölschstand vor. Dennoch sind so viele Menschen hier, als wäre hier irgendwo etwas Aufregendes versteckt. Ist aber nicht, aber gal, wir treffen alte Freunde wieder, drehen einmal am Glücksrad und gewinnen Kaubonbons und Einladungen zu einer Shakespeare-Aufführung in der Orangerie.

Foto: Dirk Gebhardt/laif

Nachdem wir ganz schön ausgekühlt sind, suchen wir die Wärme in geschlossenen Räumen. Auf ins Carmelädchen. Hier hat Carmen Gilles ihr Café, in dem sie auch Feinkost wie selbstgemachte Marmelade, Pesto und Kompositionen wie Preiselbeersenf anbietet. Heute verkostet sie nicht nur ihre Marmeladen, sondern bietet auch selbstgemachte Musik an: der junge Künstler Sam Moran, der sonst gerne auch auf dem Nachtflohmarkt (da war es wieder) in Ehrenfeld (immer wieder Ehrenfeld) spielt. Er verkauft seine EP und spielt auf der Gitarre in dem mehr als vollen Café.

„Ich musste schon drei Kuchen nachbacken, weil so viel los ist“, freut sich Carmen, „eine Super-Aktion, die der Daniel da gemacht hat“.

Zur Erläuterung: Der Gastronom Daniel Rabe (Bagatelle, Sissi & Franz, KG Ponyhof, Tausendsassa) hat die Südstadt Safari gemeinsam mit Kollegin Sarah Hermanns initiiert und mitorganisiert. Während ich mich mit Carmen unterhalte, entdecke ich (ausgerechnet heute, am Welttag des Bieres) den Mann wieder, bei dem ich letztes Jahr die Bier- und Schokoladenverkostung im Schokoladenmuseum hatte: Nick Brisnik!

Er ist in der Südstadt groß geworden und nimmt die Safari zum Anlass, die Südstadt mal wieder neu zu entdecken. Ziel erreicht!

Weil ich bei Nick Brisnik an das viele Craft Beer denken muss, das ich letzten März in seiner Anwesenheit verkostet habe, laufen wir weiter vorne in der Bonner Straße zum Bierlager. Hier sollen die Bierbrauer von Rheincraft seit 16 Uhr eine Verkostung anbieten. Leider gab es Kommunikationsprobleme, und die Gasflasche wird gerade jetzt, 18:30 Uhr, über die Theke gehievt. Weil ich aber keine Geduld habe, greife ich mir das Fette Kuh IPA, das Sebastian Sauer von Freigeist Bierkultur gebraut hat, schenke es ins Teku-Glas ein (ich habe ja dazu gelernt, siehe Link oben) und stelle mich mit Lisa und Dirk vor den Laden. Heute dürfen wir ausnahmsweise im und vor dem Bierlager trinken, weil die Rheincraft die Konzession mitgebracht hat. Ansonsten ist das Bierlager ja nur ein Geschäft zum Bier kaufen, nicht zum Bier saufen.

Von dem 8%-Bier aufgekratzt, geht unsere Safari weiter, am Einspänner vorbei. In dem Kaffeehaus sitzen und stehen bestimmt 40 Leute, und nochmal 10 vor dem Eingang, viele mit Kindern auf dem Arm oder dem Schoß. Denn hier gibt es ein Mitsingkonzert: „Och wat wor dat fröher schön doch en Colonia!“, es wird gesungen und geschunkelt und bestimmt auch ein bisschen wehmütig geweint.

Der Schuhmacher Frank Cordes lädt zum Konzert mit Geiger ein. Hier in der Darmstädter Straße vor seinem Geschäft knubbeln sich die Gäste, und ich höre eine weibliche Stimme aus dem Laden, die die Janis Joplin Hymne von ihr und Bobby McGee röhrt. Jemand zischt: „Das sind Kozmic Blue!“ Es ist so voll, dass Dirk kaum durchkommt und einem Achtjährigen seine Kamera gibt, der für ihn das Foto macht. Beweis:

Foto: Dirk Gebhardt/laif

Die Straßen werden jetzt merklich voller, wir gehen Richtung Geschnitten Brot, und bestimmt fünfzig, meist junge Menschen, kommen uns entgegen, das Accessoire der Nacht in der Hand: eine Flasche Bier. Ein Golf-Caddy fährt an uns vorbei. War das eine Halluzination? Zuviel Craft Beer? Nein, die anderen haben es auch gesehen. Was bedeutet das? Das werde ich noch herausfinden.

Vor dem Geschnitten Brot natürlich auch eine Traube von Menschen. Hier sehe ich weniger Flaschenbier, mehr Gläser mit Weißwein gefüllt. Auch Andreas Moll treffe ich hier, Mitorganisator der Safari. „Was ist das mit dem Golf Caddy?“, frage ich ihn. „Ach, das Tuk-Tuk. Das ist so eine Sache. Also, wir haben extra kleine Fehler eingebaut, um eine Steigerung im nächsten Jahr noch möglich zu machen“, kokettiert er. Mir sind jetzt eigentlich noch keine Fehler aufgefallen. Okay, wenig Flohmarktstände, aber das sind ja Freiwillige, die dem Wetter nicht getraut haben. Leider vergesse ich an dieser Stelle nachzuhaken, was mit dem Golf-Caddy ist. Schuld ist wohl das Craft Beer. Das macht 8% vergesslicher.

Birgit Winterberg, Inhaberin vom Geschnitten Brot, freut sich: „Es sind so viele neue Leute hier!“ Bei ihr spielen heute gleich zwei Bands, warum? „Ich wollte erst etwas Ruhiges, und Smith&Williams machen Coverversionen von Countrysongs, und ab halb neun spielen ja Kent Coda, die sind gut und laut, und ich mag den Ögunc. Der bringt noch seinen Freund Ömer Mutlu von Kunst & Kültür mit, der einen kleinen Film über Kent Coda hier dreht.“

Foto: Jasmin Klein

Um halb 8 stehen wir im 1-24 Konzeptladen mit schicken Klamotten für schicke Frauen. Dort stehen drei schicke Frauen vor dem Schaufenster, zusammen mit einem Mann, gekleidet im Look von Gents of Cologne. Sie nennen sich ‚Les Tribelles’ und singen schöne Lieder zur Gitarre. Ein Hauch der Andrew Sisters weht durch den hellen Laden. Anja Heidingsfelder hat die Kostüme gemacht, das erwähnen die ‚Les Tribelles’, und darum erwähne ich es auch.

Foto: Dirk Gebhardt/laif

Wir ziehen weiter, in die Rolandstraße zu Frank Hobusch in seine Soho Schmuckmanufaktur. Hier ist es bunt, bunter Schmuck an den Wänden und auf den Tischen, viele Menschen stehen und unterhalten sich, dazu gibt es Prosecco und Musik von Prince. Frank und ich unterhalten uns gleich über Prince, seine beste Platte und seinen Style. Und ich glaube, seinen Style auch in der Schmuckkunst von Frank zum Teil wieder zu entdecken. Purple Rain als Schmuck, hier findet man ihn. Und das seit unfassbaren 26 Jahren! Frank freut sich über die Safari: „ Es gibt viele, die hier wohnen und noch nie den Weg zu mir gefunden haben, und jetzt stehen sie hier und entdecken mein Geschäft.“

Im Filos stehen Manfred und Manfred von der Funk-Band NuPosition vor dem Lokal, auch hier sprechen wir gleich über Prince, der ja vor wenigen Tagen tot in seinem Aufzug gefunden wurde. NuPosition spielen Funk und Soul, und das seit 12 Jahren.

Mittlerweile ist es 21 Uhr, es sind frische 9°C, aber ein blauer Himmel leuchtet über uns. Die Südstadt ist mittlerweile so voll, dass der Wind einem nichts mehr anhaben kann, weil er durch die vielen Menschen abgeschirmt wird.

Weil uns immer wieder die Band im Meister Gerhardt empfohlen wurde, die dort gegen 21 Uhr spielen soll, gehen wir an den Chlodwigplatz. Aber auch hier ist alles so voll, dass kein Reinkommen mehr möglich ist. Wir stehen vor dem Schaufenster des Meister Gerhardt und schauen auf den Rücken des Gitarristen. Leider ist der Laden so gut akustisch gedämmt, dass wir kaum etwas hören. Klaus der Geiger läuft vorbei. Wir unterhalten uns kurz. Überhaupt bietet die Safari wunderbare Gelegenheiten, alten Freunden zufällig zu begegnen, kleine Schwätzchen zu halten, für ein Kölsch zusammen irgendwo einzukehren und dann wieder seiner Wege zu gehen.

Ein junger Mann formiert betrunken, aber gewissenhaft gesammelte Kronkorken auf einem Stromkasten zu einem Stern. Ein Notarztwagen rast durch die Alteburgerstraße, feiern, bis der Arzt kommt. Auf dem Streifen zwischen Speisekammer und Sissi&Franz spielt eine Band. Wir können sie nicht sehen, weil so viele Menschen um sie herum stehen, aber ihre Trompeten durchdringen die umliegenden Wohnblöcke.

Foto: Dirk Gebhardt/laif

Auf dem Ubierring treffe ich die Fotografin Heike. Sie war mit Freunden vom Südstadttisch im Kartöffelchen und hat dort lecker gegessen, später in der Torburg der Rolling Stones Coverband ‚Sticky Fingers’ zugehört („nicht so meins“) und erzählte mir, dass die Band im Kulturcafé Lichtung schon abbaut, es aber laut Augenzeugen ganz toll gewesen sein soll.

An der Severinstorburg treffe ich zufällig Emanuele und Walter mit ihrem singenden Hund Junior, die ich letzten Juni interviewte – großes Hallo!

Eine Straßenband musiziert an der Ecke vor dem Turista Süd, und im Ferkulum, der Partystraße der Südstadt, ist es so voll, dass der Linienbus nur im Schritttempo durchkommt, weil vor jedem Lokal Menschenmassen stehen.

Foto: Dirk Gebhardt/laif

In der polnischen Vodka Bar Kajtek spielen, wie damals beim Kneipenmarathon, die Duff Boyz. Durch die Fensterscheiben sehen wir ihre Rücken, an Reinkommen ist nicht zu denken. Vorm Tsunami gibt es eine Einlasskontrolle, weil der Laden sonst zu voll ist. Habe ich so auch noch nie gesehen. Auch vorm Bootsmann und Im Schnörres wird darauf geachtet, dass der Laden nicht platzt. Stimmung auf der Straße gut und friedlich, aber vollvollvoll, und wir ziehen weiter ins Haus Müller, um uns der Malaria-Prophylaxe mit Gin Tonic zu unterziehen: Jörg Holtwick steht unter einem Heizpilz und bietet verschiedene Gins an. Wir lassen uns kurz beraten. Ich entscheide mich für Siegfried Rheinland Dry Gin, weil ich den Namen so schön bekloppt finde. Unterm Heizpilz stehend merke ich jetzt, dass ich seit sieben Stunden in der Kälte rumlaufe, und ich merke auch, dass ich ganz schön erschöpft bin. So eine Safari ist eben keine Butterfahrt.

Hier beschließen wir, dass jetzt Feierabend ist. Wir verabschieden uns, und jeder führt seine Safari jetzt zu ihrem eigenen Ende.

Ich gehe die Alteburger Straße wieder hoch und treffe eine Freundin, die mich noch in die ELSA mitnimmt. Hier ist es so bumsvoll wie überall, die Wirtin tanzt auf der Theke (kein Witz), ich bestelle einen Moscow Mule und stehe neben Ela von Tante Skäte an der Theke. Sie erzählt mir, dass der Tag für ihr Geschäft total erfolgreich war: „Es kamen so viele neue Kunden, sogar aus Ehrenfeld!“, grinst sie. Die Musik ist laut, die Stimmung euphorisch, und ich werde für meine Textsicherheit beim Refrain von „Wake me up before you go go“ von Freund und Kollegen Jörg-Christian gelobt, der aus dem Nichts auftaucht. Und ja, das Lob macht mich ein bisschen stolz.

Foto: Jasmin Klein

Ich schnappe meine Tasche und laufe zum Taxistand. Als ich zu Hause den Schlüssel aus der Handtasche holen will, erschrecke ich mich: was ist das für ein komisches Ding in meiner Hand? Ich ziehe ein Quietsche-Entchen hervor. Es ist mir ein Rätsel, woher es kommt und wie es in meine Tasche gefunden hat. Aber damit ist die Südstadt Safari für mich sehr erfolgreich gelaufen – ein Quietsche-Entchen habe ich als Beute noch mit nach Hause gebracht.

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